EDV-Vernetzung

By 25. September 2016Elektro, Energie
0006e_klein

Vernetzung ist eines der Schlagwörter in der heutigen Zeit. Bei der EDV-Vernetzung handelt es sich um den Zusammenschluss verschiedener elektronischer Systeme, um deren Kommunikation untereinander zu ermöglichen. Ziel ist dabei die gemeinsame Nutzung von Datenbanken, Mediadaten oder Hardware-Ressourcen, wie Netzwerkdruckern oder Servern.

EDV Vernetzung

Für Unternehmen ist die EDV Vernetzung die Basis, auf der modernes Arbeiten funktioniert. Daher muß das Netzwerk umfangreich und einwandfrei vorbereitet sein, um den Datenaustausch zwischen Gebäuden und Geräten zu ermöglichen. Dabei gibt es einen zentralen Server, mit dem alle anderen Geräte verbunden sind und auf dem Daten gesichert und Programme verwaltet werden. Bei der Gebäudeplanung ist einer der wichtigsten Punkte eine gut durchdachte und einwandfrei ausgeführte Strukturierte Verkabelung.

Strukturierte Verkabelung

Als Strukturierte Verkabelung (Universelle Gebäudeverkabelung UGV) bezeichnet man einen einheitlichen Aufbauplan für Verkabelungen, für eine zukunftsorientierte und anwendungsunabhängige Netzwerkinfrastruktur, auf der unterschiedliche Dienste (Sprache oder Daten) übertragen werden. Eine strukturierte Verkabelung wird in drei Teilbereiche eingeteilt: Primär, Sekundär und Tertiär.

Der Primärbereich umfasst die Verkabelung des Standorts zur Außenanbindung und der Gebäude untereinander. Für diesen Bereich sind große Entfernungen, hohe Datenübertragungsmengen und eine geringere Zahl an Anschlusspunkten bestimmend. Daher ist hier die Glasfaser, mit ihrer großen Bandbreite und elektromagnetischen Unempfindlichkeit, als Übertragungsmedium am Besten geeignet.

Der Sekundärbereich bezeichnet die vertikale Stockwerk Verkabelung. Die Verkabelung der Etagen eines Gebäudes untereinander wird auch Steigbereich Verkabelung oder Gebäudeverkabelung genannt. Hierfür werden Glasfaser, aber auch Kupferkabel verwendet.

Der Tertiärbereich beschränkt sich auf die Etagenverkabelung. Von Etagen- oder Stockwerksverteilern aus wird von einem Patchfeld aus bis zur Anschlussdose in den einzelnen Büros verkabelt. Diese können an der Wand, in einem Kabelkanal oder einem Bodentank mit Auslass münden. Da es sich hier in der Regel um eine relativ kurze Strecke handelt, werden Twisted-Pair-Kabel verwendet.

Eine gut durchdachte Strukturierte Verkabelung ist für die Unterstützung aller heutigen und zukünftigen Kommunikationssysteme einfach unerlässlich und flexibel erweiterbar.

Heimnetzwerk

Im wesentlich kleineren Rahmen existiert die EDV Vernetzung auch in den eigenen vier Wänden. Wir haben nicht mehr nur einen Haupt-Computer zuhause, sondern meist noch einen Laptop oder Tablet und einen Computer für die Kinder. Auf allen Geräten haben wir individuelle Daten, mal hier mal da gespeichert und so liegen sie alle verstreut auf den unterschiedlichen Rechnern. Das muß nicht unbedingt sein. Mit der Einrichtung eines Heimnetzwerkes werden alle Daten auf einem sogenannten Homeserver gespeichert und können so zentral verwaltet werden. Neuere Fernseher haben bereits eine EDV Schnittstelle und können so ebenfalls in das Heimnetzwerk eingebunden werden. Jedes Familienmitglied kann, von jedem beliebigen Computer auf die Daten zugreifen. Natürlich können unterschiedliche Zugriffsrechte eingeräumt werden, um die individuelle Privatsphäre zu schützen. Hier handelt es sich meist um ein kleineres LAN-Netzwerk.

Wir führen EDV Vernetzung für Kleinbaustellen und Großbaustellen durch. Sprechen Sie uns an!
Ihr Team von Elektro Koelmann.

 

 

 

Foto: Bernd Hempen

Join the discussion One Comment

  • dvb t sagt:

    Grüß Gott. Ich bin per Zufall hier gelandet. Aber trotzdem möchte ich ihnen ein Kommentar da
    lassen, da ich ihren Blog sehr interessant finde.

    Auch ihr Entwurf ist sehr sympathisch.

    Mit freundlichen Grüßen

Leave a Reply


*